Aktuelles in der Kunstgalerie Dethleffs

Aktuelles in der Kunstgalerie Dethleffs

Kunstwerk des Monats September: Ursula Dethleffs „Herbstfest“

Kunstgalerie Dethleffs: Das Herbstfest von Ursula Dethleffs

Françoise Sagan hatte ihren Bestseller „Bonjour tristess“ 1954 veröffentlicht. Fünf Jahre später malte Ursula Dethleffs ihr Hinterglasbild „Herbstfest“. Beide Werke basieren auf den Gefühlen der Nachkriegsgeneration von 1945: Den Kindern steht die ganze Welt offen. Sie genießen ihre neue Freiheit in vollen Zügen. Beim Feiern vieler Feste finden sie aber nicht den Sinn für ihr Leben. Deshalb folgt dem kurzen Rausch umgehend die Herbststimmung mit Tristesse. Diese Stimmung ist auch die Basis für das Hinterglasbild. Bewegend ist die im Bild angedeutete, geheimnisvolle Liebe von Ursula zu ihrer Freundin, weil sie der damals herrschenden Konvention geopfert wurde.

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Ausstellung im April 2018: Fridel Dethleffs-Edelmann – Die ersten 9 Jahre unserer Tochter UrsulaFridel Dethleffs-Edelmann - Die ersten 9 Jahre unserer Tochter Ursula

1942 malte Fridel Dethleffs-Edelmann das Hinterglasbild. Es war ihr Geburtstagsgeschenk für ihren Ehemann Arist Dethleffs Ihre Tochter Ursula, das einzige Kind der beiden, war ihr gemeinsamer Mittelpunkt. Das Bild dokumentiert das Glück ihrer Ehe und die Entwicklung der kleinen Familie in seinen schönsten Facetten.

Bedeutende Künstler malten entsetzt während und nach dem 2. Weltkrieg in ihren Werken die Grausamkeiten der Verbrecher und der von ihnen Verführten. Trotz aller unsäglicher Verbrechen bewahrte sich Fridel Dethleffs-Edelmann mit ihrer weiblichen Empathie den Glauben an die Zukunft der Menschen: Ihr Glaube und der Dank an Arist Dethleffs ist die schönste Botschaft ihres Geburtstagsgeschenks.

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Ursula Dethleffs in der Kunstgalerie - das scheue Wunderkind 1940-1949Ausstellung im November 2017: Ursula Dethleffs – das scheue Wunderkind 1940-1949

Ursula Dethleffs war schon früh als Wunderkind gefeiert worden. Ihre Mutter, die Künstlerin Fridel Dethleffs-Edelmann, war stolz auf den frühen Ruhm ihrer Tochter. Ursula selbst war über das Wort „Wunderkind“ nie glücklich.

Manche von Ursulas Arbeiten, die seit vielen Jahren bewundert werden, wird man eher als schöne Kinderarbeiten, denn als Kunstwerke beurteilen. Das Urteil über die in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten überlassen wir den erfahrenen Kunsthistorikern. Aus der frühen Periode von 1940 bis 1949 haben wir 24 ihrer wichtigsten Arbeiten ausgesucht.

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Ausstellung im Juni 2017: Fridel Dethleffs-Edelmann – 12 der wieder entdeckten Blumengemälde in Öl von 1926 bis 1952Kunstgalerie Dethleffs: 12 der wieder entdeckten Blumengemälde in Öl

Warum kann es spannend sein, verschollene Kunstwerke zu suchen? Auch Goldsucher wissen, dass man bei der Goldsuche viel finden kann oder aber gar nichts. Das gilt auch für Kunstwerke. Doch bei Kunstwerken geht es um mehr als beim Gold: Gold ist und bleibt immer nur Gold – das Materielle bleibt das Allein-Wichtige. Bei Kunstwerken geht es oft um mehr. Wer Kunstwerke aufspüren will, der sucht bisher unbekannte Arbeiten, Geheimnisvolles über die Künstlerin, über ihr soziales Netzwerk, über ihre Arbeit usw. Das waren auch die Ziele dieser Suche. Überraschendes wurde gefunden. Auch ganz Privates. Dazu hier das Neueste über die Suche. 52 Blumengemälde wollen entschlüsselt werden. Für 12 Gemälde sind die Ergebnisse hier veröffentlicht.

 





 

Ausstellung im Dezember 2016: Ursula Dethleffs: Himmlisches - Kostbare KeramikAusstellung im Dezember 2016: Ursula Dethleffs: Himmlisches – Kostbare Keramik

Im Jahr 1944 war Ursula Dethleffs elf Jahre alt. Damals bemalte sie ihre erste Keramik-Schale mit dem Titel „Geburt der Venus“. Der Titel stammte nicht von Ursula, sondern von ihrer Mutter, der Malerin Fridel Dethleffs-Edelmann. Die Mutter war Ursulas wichtigste Lehrerin: Von ihr lernte Ursula fast alles: so auch in frühester Jugend das Zeichnen nach der Natur. Immer wieder streifte die Mutter mit ihrer Tochter durch das Allgäu; immer wieder besuchten sie Ausstellungen, Kirchen und Museen. Danach verfestigten sie gemeinsam das Gesehene bei der Bewunderung von Kunstbüchern aus Mutters Bibliothek. Einmal hat ihre Mutter die Tochter auf ein Gemälde von Botticelli aufmerksam gemacht: Es trug den Titel „Geburt der Venus“. Darin lässt Botticelli seine Venus aus den beiden geöffneten Schalen einer Muschel emporsteigen. Diese Szene hat Ursula dann bei ihrer „Geburt der Venus“ übernommen.

So folgten in den nächsten Jahren zahlreiche weitere Keramikschalen von Urlula Dethleffs, von der jede ihre ganz eigene Geschichte erzählt.

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Juli 2016: Die 1. Reise der Familie Dethleffs mit Ihrem Wohnauto im Jahr 1934

Juli 2016: Die 1. Reise der Familie Dethleffs mit Ihrem Wohnauto im Jahr 1934

Mit: Original handgeschriebenem Reisebericht von Fridel Dethleffs-Edelmann in Sütterlin 72 Seiten als PDF-Datei – ungekürzt / daraus das Wichtigste in deutscher Schrift / mit oft erstmal veröffentlichten Fotos, Gemälden und Zeichnungen.

Beginn der Reise – Abschied von Fridels Mutter vor deren Haus in Ottersweier – dort lebte damals die Familie Dethleffs.

Familie Dethleffs am 11. Apil 1934 – vormittags um 1/2 10 Uhr
Auf dem Foto vorne von links: Fridel Dethleffs-Edelmann, Ursula mit 9 Monaten auf dem Arm der Großmutter Edelmann neben Arist Dethleffs

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Skulptur und Relief 1950 bis 1994 - Einführung zur Ausstellung Mai 2016Skulptur und Relief 1950 bis 1994 – Einführung zur Ausstellung Mai 2016

Von 1950 bis 1955 widmete sich die junge Ursula Dethleffs erstmals – nach vielen Zeichnungen, Collagen usw. – der dreidimensionalen Skulptur. Nach 1955 arbeitete Ursula Dethleffs nicht mehr an Skulpturen. Erst als sich die Künstlerin 1980, also 25 Jahre später, der Objektkunst zuwandte, wurden Skulpturen und Reliefs ihre zentrale Ausdrucksform.
Bis zu ihrem Lebensende arbeitete Ursula Dethleffs – im Gegensatz zu früher – nur noch mit alten Bauernmöbeln, mit unbrauchbaren Werkzeugen usw. aus den alten Restbeständen der befreundeten Handwerker. Waren am Anfang die atomaren Mittelstreckenraketen der Angriffspunkt, dann veränderte die Künstlerin bald ihr Konzept.

 



März 2016: Blumengemälde von Fridel Dethleffs-Edelmann: Ausschnitt und Original 1915-1970

Blumengemälde von Fridel Dethleffs-Edelmann in der Kunstgalerie Dethleffs

1915 – vor 100 Jahren hat Fridel Dethleffs-Edelmann ihr Ölgemälde „Kapuziner“ gemalt – sie war damals noch ein 15 jähriges Mädchen. Als Seniorin hat sie im Jahr 1970 ihr Ölgemälde „Rauhreif“ beendet; sie war inzwischen 71 Jahre alt geworden.
Viele Gemälde hat sie in ihrem Leben den Blumen gewidmet. Wir zeigen Ihnen 35 dieser Öl-Gemälde.Jeder Vergleich beweist die große Liebe der Malerin zum filigranen Detail und zur unendlichen Schönheit der Schöpfung. Die Vergänglichkeit klingt in den Bildern an – aber dank der Schönheit der Gemälde können wir die Vergänglichkeit ertragen.

 




Wer mehr über die Geschichte der Familie Dethleffs erfahren möchte, erfährt HIER mehr davon. Für alle, die mehr am aktuellen Geschehen interessiert sind, haben wir in unseren anderen Blogbeiträgen natürlich auch gesorgt. Wir hoffen, euch hat dieser Exkurs in die Vergangenheit gefallen, auch wenn es heute weniger um das Thema Camping & Caravaning ging.

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Nina
Hallo, ich bin Nina und großer Caravaning- und Camping-Fan. Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder häufig zum Campen gefahren. Meistens waren wir am Gardasee oder an der französischen Küste unterwegs. Das "Hauptsache-Draußen-Sein-Gefühl" habe ich bis heute! In meiner Freizeit fahre ich Motorrad, gehe in den Bergen wandern oder kümmere mich um meinen Garten. Seit 2019 bin ich bei Dethleffs und blogge hier für Euch rund um das tolle Thema Caravaning & Camping!

2 Kommentare zu „Aktuelles in der Kunstgalerie Dethleffs“

  1. Gut zu wissen, dass bedeutende Künstler während und nach dem 2. Weltkrieg in ihren Werken die Grausamkeiten der Verbrecher und der von ihnen Verführten malten. Mein Onkel ist ein großer Kunstgenießer. Er interessiert sich gerade für Bilder und Kunststücke, die aus den Grausamkeiten des 2. Weltkriegs inspiriert sind.

    1. Hallo Thomas, Künstler sind ja oft emotionale, sensible Menschen, die ihre Erfahrungen und Gefühle – ob gut oder schlecht – in der Kunst verarbeiten. Gerade Kriegserfahrungen sind besonders prägend, sodass diese negativen Erfahrungen häufig von Künstlern in in diversen Kunstwerken verarbeitet wurden. Oft entstanden dadurch sehr tiefgründige und vielschichtige Werke.
      Viele Grüße, Nina vom Dethleffs Blog Team

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