Im Dethleffs Just 90 auf Skater-Urlaub

Im Dethleffs Just 90 auf Skater-Urlaub

Ein Gastbeitrag von Chris Wacker-Baur von @papas_rasselbande über seine Reise-Erfahrungen mit dem Dethleffs Just 90

,,Ich bin Chris aus München,  49 Jahre alt und schreibe regelmäßig auf meinem Blog und bei Instagram unter papas_rasselbande über mein Leben als Vierfach – Papa und über alles was wir so erleben. Und das ist einiges. Mit vier Jungs zwischen 4 und 23 wird einem nie langweilig. Meine Frau und ich sind zudem beide in Camperfamilien groß geworden. Darum drehen sich viele Themen auf unseren Blogs um das Thema Reisen im Wohnmobil.“ Chris von @papas_rasselbande

 

„Boah ist der krass!“ war der erste Kommentar meiner Jungs (14 + 16), als sie den Dethleffs Just 90 beim Einladen unter die Lupe nahmen. Dusche, WC, großer Kühlschrank, Fernseher mit Satellitenanlage, USB Anschlüsse auf allen Plätzen und Stauraum ohne Ende haben meine Buben ins Staunen versetzt. Wirklich überrascht war ich aber, wie schnell sich die beiden bei der Sitzverteilung  einig wurden. Normalerweise eskaliert diese Diskussion vor jeder Fahrt. Doch diesmal hat es keine zwei Minuten gedauert. Dem USB Anschluss über der Sitzgruppe sei Dank.

 

 

Erfahrungen mit Dethleffs Just 90

Erfahrungen mit dem Dethleffs Just 90 Wohnmobil

Eigentlich wollten wir drei zum Surfen nach Frankreich fahren, genauer gesagt nach Cap Ferret bei Bordeaux. Aber dann wurden die Corona Regeln verschärft und wir wollten nicht das Risiko eingehen, nach dem Urlaub in Quarantäne zu müssen oder schlimmstenfalls in Frankreich festzusitzen. Also haben wir uns entschieden, einen Roadtrip zu den besten Skateparks in Süddeutschland zu machen. Nach eingehender Recherche stand die Route: München – Deggendorf – Marktredwitz – Würzburg – Tübingen – Stuttgart – München in 9 Tagen.

Schon auf der ersten Fahrt von München nach Deggendorf wurde klar, dass der Dethleffs Just 90 die perfekte Wahl war. Die Klimaanlage sorgte bei Höchsttemperaturen für ein angenehmes Klima im Wohnmobil,  Tempomat und Automatik machten die Fahrt sehr entspannt und dank dem Kenwood Audiosystem und Apple Car Play leitete uns Google Maps perfekt und sicher ans Ziel. Was mich aber am meisten beeindruckte, war das Fahrverhalten des Wohnmobils. Durch ausreichend Leistung war das Überholen von LKWs ein Kinderspiel. Und weil der Just 90 keinen Alkoven Aufbau hat, ist er auch nicht so windanfällig. Genau genommen ließ er sich fast wie ein PKW fahren. Unsere Erfahrungen mit dem Dethleffs Just 90 waren also durchweg positiv!

 

Wohnmobilurlaub mit KindernWohnmobil im Vergleich zum T4 California

Kaum waren wir Deggendorf angekommen haben sich die Jungs ihre Boards geschnappt und sind los zum Skaten. Ich habe währenddessen die Marquise ausgefahren, Tisch und Stühle aufgebaut und angefangen, das Mittagessen zu kochen. Ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas skeptisch war, ob der Just 90 eventuell etwas zu groß für diesen Roadtrip sein könnte. Aber diese Bedenken waren schnell verflogen. Wir besitzen einen alten T4 California und egal was man macht, man ist ständig am umräumen und/oder umbauen, um genug Platz zu haben. Jetzt konnte ich einfach anfangen, dank der vielen Stauräume kam ich an alles bequem heran. Eine Stunde später saßen wir gemütlich vor dem Wohnmobil und verschlangen das erste Camping Standard Menü: Spaghetti Bolognese mit Tomaten Mozzarella Salat. #neverchangeawinningteam

Am Abend steuerten wir dann einen kleinen, außerhalb von Deggendorf gelegenen Campingplatz in Kapfelberg an. Viel Luxus hatte der Platz nicht zu bieten, aber er war sauber, nicht voll, hatte eine schöne Lage und es gab Strom und WLAN. Nach dem Essen waren die Jungs erledigt. Kein Wunder nach 8 Stunden im Skatepark. Also haben wir zum ersten Mal das Hubbett „aufgebaut“ – wobei das dramatischer klingt, als es war. Da der Just 90 wie schon gesagt keinen Alkoven Aufbau hat, sondern ein Teilintegrierter ist, muss man ein unter dem Dach befestigtes Bett herunterfahren. Dafür muss man lediglich einen Sicherungsgurt lösen und das Bett über einen Schalter nach unten gleiten lassen. Fertig ist der Schlafplatz über der Sitzgruppe. Was mich dann echt überrascht hat, war die Tatsache, dass ich die Sitzgruppe trotzdem noch nutzen konnte. Ich habe meinen Laptop aufgebaut und noch die Fotos vom ersten Skate-Tag gesichert und bearbeitet. Dabei konnte ich mit meinen 1,80 Meter bequem unter dem Hubbett sitzen.

 

„Echt krass!“

Am nächsten Tag ging es nach Marktredwitz. Ich muss zugeben, dass ich diese Stadt skate-technisch nicht auf dem Schirm hatte. Aber der Skatepark dort war – wie meine Jungs zu sagen pflegen – KRASS. Und wir konnten genau davor parken. Anfangs dachte ich, dass die Locals dort unseren Auftritt eventuell etwas uncool finden würden. Drei Münchner in einem großen Wohnmobil auf Skatetour… Aber falsch gedacht. Wie bei jedem Stopp auf unserem Roadtrip dauerte es nicht lange, bis meine Jungs kleine Freundschaften geschlossen hatten. Und spätestens als meine Buben zwei Jungs aus Marktredwitz einen kalten Spezi aus unserem Kühlschrank spendiert hatten, waren alle Bedenken verflogen.Mit dem Dethleffs Just 90 Wohnmobil in den Skatepark

Nachdem wir in Marktredwitz die Nacht auf einem öffentlichen Wohnmobilstellplatz verbracht hatten und dort auch Abwasser entsorgen und Frischwasser auftanken konnten ging es weiter nach Würzburg. Da am Tag zuvor das Board meines jüngeren Sohnes bei einem Sprung gebrochen war, mussten wir als erstes zu einem Skateshop. Dort hatten wir das erste Mal kleinere Probleme. Wir kamen zwar easy zum Shop, aber in der Innenstadt einen Parkplatz für den Just 90 zu finden war unmöglich. Darum habe ich die Jungs aussteigen lassen und bin in der Zwischenzeit einfach einkaufen gefahren. Es gibt keine Probleme, nur Lösungen. 😉 Nach einer Stunde habe ich die Buben wieder eingesammelt und es ging zum Skatepark. Dort gab es wieder ausreichend Parkplätze und die Lage des Parks war beeindruckend: Direkt am Main unterhalb von Weinbergen. Dazu war er riesengroß und hatte alles, was das Skaterherz begehrt: Streetelemente, Ramps, Kicker und sogar eine große Bowl Area. Nachdem wir das Wohnmobil kurzerhand in eine Skatewerksatt umfunktioniert hatten und mein Sohn sein neues Board zusammenbauen konnte, ging es für 6 Stunden ab in den Park.

 

Entertainment im Dethleffs Just 90

Am Abend sind wir dann Richtung Tübingen aufgebrochen. Wir hatten uns vorher einen Stellplatz auf einem Campingplatz auf halber Strecke gebucht. Kaum waren wir angekommen begann es zu schütten. Zum Glück hatten wir das Wohnmobil noch trocken an den Strom gebracht und so haben wir nach dem Abendessen zum ersten Mal die Playstation ausgepackt. Da der verbaute Fernseher einen HDMI Eingang hatte und es auf dem Campingplatz WLAN gab, konnten wir entspannt ein paar Runden Skater XL zocken. Für den ein oder anderen mag das übertrieben sein. Wir drei fanden das cool. Wir zocken auch zu Hause mit- und gegeneinander – und gerade in den Ferien machen wir das gerne.

 

Wohnmobiltour durch Deutschlands SkaterparksKrönender Abschluss

Am nächsten Tag haben wir uns in Tübingen mit meinem ältesten Sohn am Skatepark getroffen. Er studiert dort und darum war dieser Stopp von Anfang an fest eingeplant. Für mich als Papa war das der schönste Moment dieser Tour. Meine drei großen Jungs beim Skaten zu sehen, sie zu fotografieren, mit ihnen zu filmen und am Abend noch gemeinsam im Wohnmobil zu Abend zu essen war einfach nur schön.

Stuttgart sollte der krönende Abschluss unseres Roadtrips werden. Wir hatten zwei Tage geplant, weil wir dort sowohl die Parks als auch die Streetspots in der Stadt erkunden wollten. Doch leider kam es anders. Gleich am ersten Tag ist mein 16-Jähriger böse umgeknickt und wir mussten unsere Tour früher als geplant beenden. Wie sich später herausstellte hatte er sich zwei Bänder an- und die Kapsel im Sprunggelenk gerissen. Zum Glück hatten wir Eiswürfel im Gefrierfach und konnten die Verletzung sofort kühlen. Auch die 2,5-stündige Fahrt zurück nach München war o.k., weil er hinten auf der Sitzgruppe saß und sein Bein hochlegen konnte.

 

Wie lautet nun unser Fazit?

Camping und Skaten

Das Just 90 Wohnmobil von Dethleffs hat den Trip natürlich extrem angenehm gemacht. Wir hatten Platz, eine Dusche, eine Toilette, immer kalte Getränke und für ein Freizeitfahrzeug sehr gute Betten. Dass wir den Schlafplatz für die Jungs immer „aufbauen“ mussten (im Gegensatz zu einem Alkoven) war kein Problem für uns. Für den Skate-Roadtrip ist das Wohnmobil etwas zu groß gewesen, aber unterm Strich überwiegen für uns ganz klar die Vorteile. Für uns drei Männer war dieser Trip auf jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis. Mit viel Spaß, viel Papa-Kind-Zeit und trotz des strammen Programms mit viel Erholung. Weil ich das öfter gefragt wurde: Würden wir das Wohnmobil gegen unseren T4 tauschen? Wenn wir den Bus nicht auch als Alltagsauto nutzen würden, ja. Das Reisen im Wohnmobil ist generell einfach eine Spur weit entspannter und erholsamer. Das müssen wir einfach zugeben.

Vielen Dank lieber Chris, für deinen spannenden Bericht in die Welt der Skater! Sowas hat unser „kleiner“ Just 90 mit Sicherheit auch noch nicht erlebt.

Wer jetzt mehr zum Dethleffs Just 90 Wohnmobil erfahren möchte, klickt HIER.

Mehr Beiträge rund um unsere Fahrzeuge findet ihr hier in unserem Blog!

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Nina
Hallo, ich bin Nina und großer Caravaning- und Camping-Fan. Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder häufig zum Campen gefahren. Meistens waren wir am Gardasee oder an der französischen Küste unterwegs. Das "Hauptsache-Draußen-Sein-Gefühl" habe ich bis heute! In meiner Freizeit fahre ich Motorrad, gehe in den Bergen wandern oder kümmere mich um meinen Garten. Seit 2019 bin ich bei Dethleffs und blogge hier für Euch rund um das tolle Thema Caravaning & Camping!

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